Letzte Woche nahmen wir an einer neuen Ausgabe der Didacta Italia teil, einer der wichtigsten Veranstaltungen rund um Innovation, Technologie und den Wandel im italienischen Bildungswesen.
Nach unserer Teilnahme an früheren Ausgaben der Didacta Italia sind wir dieses Mal in die Abruzzen gereist, um Lehrkräften, Verantwortlichen von Bildungseinrichtungen und italienischen Institutionen einige der Möglichkeiten zu zeigen, die die virtuelle Realität im Bereich der technischen und beruflichen Ausbildung bietet.
Während der dreitägigen Messe konnten die Besucher an unserem Stand unsere Lösungen kennenlernen und ausprobieren, verschiedene pädagogische Anwendungen entdecken und aus erster Hand erleben, wie diese Technologie den technischen Unterricht durch neue Formen des Übens und des Erwerbs von Kompetenzen ergänzen kann.
Über 60 Virtual-Reality-Simulatoren zum Lernen durch praktisches Tun
Einer der großen Höhepunkte unserer Teilnahme an der Didacta Abruzzo war unser Angebot an Virtual-Reality-Simulatoren für die Ausbildung – derzeit das umfangreichste in Europa mit mehr als 60 Simulatoren, die sofort im Unterricht eingesetzt werden können.
Mit ihnen können die Lernenden Abläufe aus verschiedenen Berufsfeldern in sicheren und kontrollierten virtuellen Umgebungen üben und dabei Situationen nachstellen, die denen ähneln, denen sie später im beruflichen Alltag begegnen werden.
Von technischen Abläufen und Wartungsarbeiten bis hin zu Elektrotechnik, Kfz-Technik, erneuerbaren Energien, Gesundheitswesen, Arbeitssicherheit oder industriellen Prozessen – die virtuelle Realität ermöglicht es, Tätigkeiten zu üben, die aufgrund ihrer Kosten, der Verfügbarkeit von Ausrüstung oder des Risikoniveaus in einem Bildungsumfeld nicht immer mit der gewünschten Häufigkeit durchgeführt werden können.
Das Ziel besteht nicht darin, reale Praktika zu ersetzen, sondern die Trainingsmöglichkeiten zu vervielfachen. Die Lernenden können eine Aktivität so oft wie nötig wiederholen, aus Fehlern lernen und sich mit Abläufen und Geräten vertraut machen, bevor sie unter realen Bedingungen damit arbeiten. Gleichzeitig steht den Lehrkräften ein zusätzliches Instrument zur Verfügung, um die Entwicklung der Lernenden zu begleiten, zu beaufsichtigen und zu bewerten.
Eine praktische Erfahrung für Lehrkräfte und Bildungseinrichtungen
Auf der Didacta Abruzzo wollten wir über die bloße Erläuterung der Möglichkeiten dieser Technologie hinausgehen. Während der drei Messetage konnten die Besucher verschiedene immersive Erlebnisse direkt an unserem Stand ausprobieren und erfahren, wie sich diese Lösungen in den Alltag einer Bildungseinrichtung integrieren lassen.
Das Aufsetzen einer Virtual-Reality-Brille, die Interaktion mit einer beruflichen Umgebung und das Absolvieren einer Aufgabe ermöglichen es, schnell zu verstehen, wie sich die Rolle der Lernenden verändert: Sie beschränken sich nicht mehr darauf, nur zu beobachten oder zuzuhören, sondern nehmen aktiv teil, treffen Entscheidungen und prüfen die Folgen ihres Handelns.
Eine auf „Learning by Doing“ basierende Methodik, die die Praxis in den Mittelpunkt des Lernprozesses stellt.
Neue Möglichkeiten für Bildungslabore
Die virtuelle Realität ermöglicht es zudem, die Kapazitäten von Innovationslabors und technischen Lernräumen zu erweitern, ohne für jede neue Aktivität spezielle Maschinen oder Einrichtungen anschaffen zu müssen.
Ein und dieselbe Ausrüstung kann für Inhalte aus verschiedenen Berufsfeldern genutzt werden, was die Vielfalt der verfügbaren Übungen erhöht und die Nutzung der technologischen Ressourcen der Einrichtung erleichtert.
Zudem ermöglicht sie die Durchführung von Aktivitäten ohne Materialverbrauch, die Wiederholung von Übungen, ohne dass echte Geräte verschleißen, und das Einüben bestimmter Verfahren, ohne die Schüler unnötigen Risiken auszusetzen.
Auf diese Weise können Bildungseinrichtungen ihre physischen Einrichtungen durch eine flexible Ressource ergänzen, die ihnen hilft, die für ihre Schüler verfügbare praktische Ausbildung zu erweitern und zu diversifizieren.
Wir wachsen weiter auf dem italienischen Bildungsmarkt
Unsere Teilnahme an dieser Ausgabe stellt einen weiteren Schritt im Rahmen unseres Engagements auf dem italienischen Bildungsmarkt dar.
Während dieser drei Tage hatten wir die Gelegenheit, mit Lehrkräften, Verantwortlichen von Bildungseinrichtungen und Institutionen aus verschiedenen Regionen zu sprechen, ihre Bedürfnisse aus erster Hand kennenzulernen und Erfahrungen über die Einbindung neuer Technologien in den technischen Unterricht auszutauschen.
Die Didacta zeigt erneut, wie wertvoll es ist, Räume zu schaffen, in denen Bildung und Technologie aufeinandertreffen, um neue Wege zu erkunden, wie Schüler auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet werden können.




















